IT-Kostendruck im Applikationsportfolio

IT-Kosten senken, ohne kritische Anwendungen blind zu kürzen

Wenn Finance Einsparungen fordert, braucht IT mehr als pauschale Budgetkürzungen. Arqlee zeigt, welche Anwendungen redundant, ungenutzt, teuer oder riskant sind, und übersetzt Ihr Applikationsportfolio in priorisierte Maßnahmen mit Savings-Indikation, Evidenz und klaren Grenzen.

CIO-Aufgabe

Kosten senken, ohne SAP, Produktion, Security oder Kundenprozesse zu gefährden. Genau dafür braucht es Portfolio-Kontext statt Tabellenkürzung.

Kostendruck wird gefährlich, wenn die Portfolio-Sicht fehlt

In vielen IT-Organisationen liegen Kosten-, Lizenz-, Nutzungs- und Kritikalitätsinformationen getrennt. Dadurch sind Einsparungen sichtbar, aber nicht entscheidungsfähig.

Riskanter Weg

Budgetziel zuerst, Portfolio-Kontext später

Kosten werden pauschal reduziert, Renewals werden hektisch geprüft und teure Anwendungen geraten unter Druck, ohne Business Fit, Technical Fit, Risiko oder Abhängigkeiten sauber zu sehen.

Besserer Weg

Savings-Kandidaten priorisieren und absichern

Arqlee verbindet Kosten-, Lizenz-, Nutzungs- und Portfolio-Signale. So werden Quick Wins, Konsolidierungskandidaten und bewusst zu schützende Kernsysteme getrennt.

Wo Einsparpotenzial typischerweise steckt

Die stärksten Savings entstehen selten aus einem einzelnen großen Schnitt. Meist liegen sie in wiederkehrenden Mustern über viele Anwendungen hinweg.

Doppelte Tools

Mehrere Anwendungen bedienen dieselbe Fähigkeit: Collaboration, Projektmanagement, CRM, BI, DMS oder Reporting.

Shelfware und Unternutzung

Lizenzen laufen weiter, obwohl Nutzung, SSO-Signale oder aktive Nutzer nicht zum Vertragsumfang passen.

Teure Altanwendungen

Hohe laufende Kosten treffen auf schwachen Technical Fit, Modernisierungsdruck oder unklare Zukunftsfähigkeit.

Renewal-Fenster

Verträge und Laufzeiten erzeugen Zeitdruck. Arqlee hilft, Kandidaten vor Renewal-Entscheidungen zu priorisieren.

Owner- und Governance-Lücken

Ohne klare Verantwortlichkeit werden Anwendungen weiterbezahlt, obwohl Nutzung, Fachwert oder Risiko unklar sind.

Kritische Systeme

Nicht jede teure Anwendung ist ein Savings-Kandidat. Kernsysteme müssen erkannt und bewusst geschützt werden.

Datenbasis

Für den ersten Run reichen vorhandene Exporte

Arqlee ist import-first. Sie müssen kein neues Datenmodell pflegen, bevor Sie Einsparpotenziale bewerten können.

Data Handling und Datenschutz ansehen
01

Applikationsliste

Name, Beschreibung, Owner, Fachbereich, Kritikalität, Status und bekannte Abhängigkeiten, soweit vorhanden.

02

Finance und Vendor

Kostenstellen, Lieferanten, jährliche Kosten, Vertragsbezug und bekannte Renewal-Informationen.

03

Lizenzdaten

Lizenzvolumen, Nutzungsrechte, aktive Seats, Laufzeiten und Hinweise auf Shelfware.

04

SSO und Nutzung

Login-, Nutzer- oder Aktivitätssignale, wenn vorhanden. Sie helfen, Unternutzung und Kandidaten für Bereinigung zu erkennen.

05

CMDB oder EA/APM

Bestehende CMDB-, SAP-LeanIX-, Excel- oder andere Portfolio-Exports können als zusätzliche Sicht eingebracht werden.

Priorisierung

Savings werden nicht isoliert betrachtet

Arqlee bewertet Kosten immer im Kontext. Eine Anwendung ist nicht automatisch ein Kürzungskandidat, nur weil sie teuer ist.

Cost & Usage

Kosten, Lizenzumfang, Nutzung, Renewal und mögliche Shelfware werden gemeinsam betrachtet.

Business Fit

Welche fachliche Fähigkeit unterstützt die Anwendung, wie kritisch ist sie und welche Teams hängen daran?

Technical Fit

Lifecycle, Betrieb, Architektur, Integrationen und Modernisierungsdruck beeinflussen die Empfehlung.

Risk & Evidence

Security-, Produktions-, Finance- oder Kundenprozessnähe schützt vor blindem Kostenschnitt.

Data Trust

Arqlee zeigt, welche Aussagen aus Daten stammen, was abgeleitet wurde und wo Review nötig ist.

Action-Priorität

Aus Diagnose, Aufwand, Savings-Indikation und Evidenz entstehen konkrete Maßnahmen statt bloßer Auffälligkeiten.

Beispiel-Szenario

IT-Kostendruck bei einem 120-App-Portfolio

Die Seite ist auf unser synthetisches Beispielportfolio ausgerichtet: ein DACH-Mittelständler mit SAP-geprägtem Kern, wachsender SaaS-Landschaft und CFO-Ziel, IT-Kosten zu reduzieren, ohne geschäftskritische Prozesse zu gefährden.

Alle Zahlen auf dieser Seite stammen aus dem echten Arqlee-Run auf diesem synthetischen Beispielportfolio — keine Kundendaten, kein Live-Scan. Das vollständige Ergebnis ist auf der Beispiel-Decision-Pack-Seite dokumentiert.

123

Anwendungen bewertet, inkl. 3 Shadow-Apps

117

Finance-/Vendor-Records

107

Lizenzdatensätze

77

SSO-/Nutzungsrecords

12

Source Conflicts offengelegt

925.260 €

Erwartete Einsparung pro Jahr im Beispiel-Run

Actions

Aus Kostendruck werden priorisierte Maßnahmen

Die Actions-Preview zeigt, wie Arqlee Savings-Kandidaten strukturiert — mit echten Maßnahmen und Beträgen aus dem Beispiel-Run: 72 Maßnahmen über 123 bewertete Anwendungen.

5 von 72 MaßnahmenAus dem Beispiel-Run
01
P1

Adobe Marketo vor Auto-Renewal abschalten

Nach der HubSpot-Einführung sind nur noch 9 von 76 Lizenzen aktiv — bei 115.000 € Jahreskosten und anstehender automatischer Verlängerung. Quick Win mit hohem Hebel.

Aufwand: geringSavings: 46.000 €/Jahr erwartetEvidenz: Finance, Lizenz, SSO
02
P1

Microsoft 365 E5 Lizenz-Tiers vor Renewal optimieren

2.000 Lizenzen, nur 680 aktiv genutzt — E5-Features werden uneinheitlich gebraucht. Right-Sizing vor dem Renewal hebt Einsparungen ohne Plattformwechsel.

Aufwand: mittelSavings: 45.000 €/Jahr erwartetEvidenz: Lizenz, SSO-Nutzung, Renewal
03
P2

Meeting-Plattformen in Microsoft Teams konsolidieren

Webex (17 von 148 Lizenzen aktiv) und Zoom überschneiden sich mit dem etablierten Teams-Standard. Zoom bleibt gegebenenfalls als Webinar-Ausnahme, Webex wird gekündigt.

Aufwand: mittelSavings: 29.100 €/Jahr erwartetEvidenz: SSO, Lizenz, Renewal
04
P2

Fehlende Owner und Kostendaten mit Finance klären

Mehrere strategische Anwendungen haben keinen klaren Owner oder widersprüchliche Kostendaten. Erst wenn beides sichtbar ist, werden Abschalt- und Konsolidierungsentscheidungen freigabefähig.

Aufwand: geringSavings: offenEvidenz: Source Conflicts, Finance
05
P1

SAP-Kern schützen und über eine S/4HANA-Roadmap modernisieren

Die geschäftskritischen ECC-Module nähern sich dem Wartungsende 2027. Kein blindes Savings-Ziel: behalten, absichern und koordiniert modernisieren statt kürzen.

Aufwand: ProgrammKein Savings-CaseEvidenz: Lifecycle, Kritikalität, Risiko

Was die Seite bewusst nicht verspricht

Kostenseiten werden schnell unseriös, wenn sie finale Einsparungen suggerieren. Arqlee trennt deshalb Savings-Indikation, Evidenz und Freigabeentscheidung.

Mehr zu Trust und Data Handling
01

Savings sind Indikationen

Lizenzkosten, Vendor-Daten und Nutzungssignale erzeugen belastbare Kandidaten, ersetzen aber keine finale Vertragsprüfung.

02

Renewals brauchen Kontext

Kündigungsfristen, Rabatte, Mindestabnahmen und Sonderklauseln müssen vor Umsetzung kaufmännisch geprüft werden.

03

Migration ist nicht automatisch eingepreist

Exit-, Migrations-, Integrations- und Change-Kosten fließen nur ein, wenn sie als Datenquelle oder Annahme vorliegen.

04

Kritische Prozesse bleiben geschützt

Arqlee priorisiert nicht nur nach Kosten. Business Fit, Risiko und Evidence verhindern blinde Kürzungen an Kernsystemen.

Häufige Fragen

Wie kann IT Kosten senken, ohne kritische Systeme zu gefährden?

Indem Einsparkandidaten nicht isoliert nach Kosten bewertet werden. Arqlee verbindet Kosten, Nutzung, Business Fit, Technical Fit, Risiko und Evidenz, damit Quick Wins und geschützte Kernsysteme getrennt werden.

Welche Anwendungen sind typische Einsparkandidaten?

Häufig sind es doppelte Tools, inaktive SaaS-Lizenzen, ungenutzte Seats, parallele CRM-, BI-, Collaboration- oder Projektmanagement-Anwendungen sowie Anwendungen ohne klare Verantwortlichkeit.

Welche Daten braucht Arqlee für eine erste Kostensicht?

Typisch sind Applikationsliste, Finance- oder Vendor-Export, Lizenzdaten, Nutzungs- oder SSO-Signale und Owner-/Kritikalitätsinformationen. Vollständigkeit ist hilfreich, aber kein Startkriterium.

Wie belastbar sind Savings-Indikationen?

Sie sind so belastbar wie Datenbasis und Annahmen. Arqlee macht sichtbar, welche Beträge aus Quellen stammen, was abgeleitet wurde und welche kaufmännischen Punkte vor Freigabe geprüft werden müssen.

Ist das FinOps?

Nein. FinOps fokussiert meist Cloud-Verbrauch und Cloud-Kostensteuerung. Diese Seite fokussiert Application Rationalization: Kosten, Lizenzen, Nutzung, Redundanz und Risiko im Applikationsportfolio.

Was passiert nach dem Decision Pack?

Sie entscheiden, welche Maßnahmen freigegeben, geprüft, verschoben oder bewusst ausgeschlossen werden. Der Run kann mit weiteren Daten wiederholt oder als Grundlage für ein größeres Portfolio-Programm genutzt werden.

Machen wir Kostendruck entscheidungsfähig

In einem kurzen Gespräch klären wir, welche Daten vorhanden sind und wie schnell ein erster Savings-orientierter Decision Pack für Ihr Portfolio entstehen kann.